2019 05 06 Hallo Auto 14Seit 1989 führt der ADAC an bayerischen Schulen mit großem Erfolg seine Aktion „Hallo Auto“ durch.

So auch wieder dieses Jahr für die 5.Klassen. Im Großen und Ganzen geht es um die Einschätzung des Bremsweges und des Anhalteweges, welche beide oft unterschätzt werden.

Warum dies alles?

Nun, dafür gibt es viele Gründe:

Die Kinder sollen erkennen, dass der Autofahrer einen „Anhalteweg“ zum Stehenbleiben braucht.

Die Kinder sollen erfahren und einsehen, dass auch Fahrzeuge nicht sofort stehen bleiben können, sondern einen „ Anhalteweg“ haben, der in erster Linie von der Geschwindigkeit und der Reaktionszeit, aber auch der Fahrbahnbeschaffenheit bestimmt wird.

Die Kinder sollen erkennen, dass das Angurten und die Sitzerhöhung im Auto für die Sicherheit der Fahrzeuginsassen unabdingbar notwendig sind. Sie lernen, wie wichtig es ist, sich richtig zu sichern.

Die Kinder sollen aufgrund der handlungsorientierten Erfahrungen im Programm „ Hallo Auto“ und der theoretischen Nachbereitung im Unterricht ihr Verhalten im Straßenverkehr kritisch überprüfen und gegebenenfalls ändern, damit sie sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer weniger gefährden. ( so der Tenor des ADAC, der wirklich gut ist ).

Den Kindern macht es immer wieder Spaß, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen, da sie erstens mal aus dem Schulalltag rauskommen und zweitens auch selbst etwas mitarbeiten können. Handlungsorientierte Darstellung halt. Kommt super an!

Als Einstieg gab es diesmal eine neue Aktion: Ein Schüler lief eine bestimmte Strecke entlang und war dabei die ganze Zeit mit seinem Handy beschäftigt. Am Rand standen unsere Schüler, von denen fünf einen bestimmten Auftrag hatten wie Winken oder Hüpfen.

Naja, ihr könnt euch vorstellen, wie alles ausging: Der Schüler, der mit seinem Handy beschäftigt war, bekam nichts von den rechtsseitigen Aktionen mit, hätte im Straßenverkehr also auch nichts mitbekommen und rumskedi: Es hätte einen Unfall geben können.

Toll war auch am Ende der Praktikant vom ADAC: Es handelte sich um einen kindgroßen Teddybären, der eingesetzt wurde zur Demonstration, was passiert, wenn man vorne nicht angeschnallt ist. Schaut euch da am besten das Foto an.

Auf jeden Fall kann man sagen, dass es den Schülern ganz, ganz viel Spaß gemacht hat und sie wirklich einige neue Dinge erfahren haben, die sie so nicht eingeschätzt hätten.

Dank an den Veranstalter, der sich sehr viel Mühe gegeben hat.

Zum Schluss würden wir noch sagen, dass diese Veranstaltung spannend und aufregend und lehrreich war und dass man sie weiterempfehlen kann.

Nun die Bilder.

Eure Kerstin Wobschall

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