2017 04 26 Hallo Auto 11Seit 1989 führt der ADAC an bayerischen Schulen mit großem Erfolg seine Aktion „Hallo Auto" durch.

So auch wieder dieses Jahr für die 5.Klassen. Im Großen und Ganzen geht es um die Einschätzung des Bremsweges und des Anhalteweges, welche beide oft unterschätzt werden.

Warum dies alles?

Nun, dafür gibt es viele Gründe:
Die Kinder sollen erkennen, dass der Mensch einen „Anhalteweg" zum Stehenbleiben braucht.
Die Kinder sollen erfahren und einsehen. Dass auch Fahrzeuge nicht sofort stehen bleiben können, sondern einen „ Anhalteweg" haben, der in erster Linie von der Geschwindigkeit und der Reaktionszeit, aber auch der Fahrbahnbeschaffenheit bestimmt wird.
Die Kinder sollen erkennen, dass das Angurten und die Sitzerhöhung im Auto für die Sicherheit der Fahrzeuginsassen unabdingbar notwendig sind. Sie lernen, wie wichtig es ist, sich richtig zu sichern.
Die Kinder sollen aufgrund der handlungsorientierten Erfahrungen im Programm „ Hallo Auto" und der theoretischen Nachbereitung im Unterricht ihr Verhalten im Straßenverkehr kritisch überprüfen und gegebenenfalls ändern, damit sie sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer weniger gefährden. ( So der Tenor des ADAC, der wirklich gut ist ).

Den Kindern macht es immer wieder Spaß, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen, da sie erstens mal aus dem Schulalltag rauskommen und zweitens auch selbst etwas mitarbeiten können. Handlungsorientierte Darstellung halt. Kommt super an!
Dazu zählte zum Beispiel am Ende der Darbietung, dass jeder Schüler als Mitfahrer im Aktionsauto auch die Sicht des Autofahrers am eigenen Leib erfahren durfte. Das kam richtig cool an. Ganz wichtig war hierbei die lebensrettende Bedeutung der richtigen Sicherung im Fahrzeug.

Auf jeden Fall kann man sagen, dass es den Schülern ganz, ganz viel Spaß gemacht hat und sie wirklich einige neue Dinge erfahren haben, die sie so nicht eingeschätzt hätten.
Dank an den Veranstalter, der sich sehr viel Mühe gegeben hat.

Beeindruckend war doch, wie lang so ein Bremsweg ist. Viele von uns wären, ach nein, nicht viele- alle wären tot gewesen. Und Frau Wobschall gab uns noch einen Tipp:" Da hinten ist der Zaun." Keiner hats geschnallt.

Zum Schluss würden wir noch sagen, dass diese Veranstaltung spannend und aufregend und lehrreich war und dass man sie weiterempfehlen kann.

Nun die Bilder.

Eure Kerstin Wobschall

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